Die positiven Blicke, Sichtweise und Reflektor des Sein

Die positiven Blicke, Sichtweise und Reflektor des Sein
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Die Augen sind die Fenster zur Seele,
sind die Fenster geschlossen, ist in der Wohnung, im Herzen kein Licht.
Ohne Licht kein Leben, keine Liebe.
Darum öffne die Augen, lass Licht in Deine Seele;
darum erkenne Deine Sichtweise, Deinen Blickwinkel.

Das Gute sehen, das Schlechte übersehen

Ich entscheide wohin ich blicke, entscheiden was ich aufnehme, in mir trage  und was ich liegen lasse, wessen ich keine Beachtung schenke. „Die positiven Blicke“ bedeutet nicht nur das Leben positiv zu betrachten sondern auch den Mitmenschen wohlwollend, in Liebe zu begegnen, sie positiv zu sehen.

Das Gute sehen, das Schlechte übersehen, ihm keine Beachtung, keine Wichtigkeit schenken ist genau das Gegensätzliche dessen was in der Gesellschaft „Norm“ ist. Ich kann und sollte auch immer wieder bewusst die Entscheidung treffen und mir bewusst werden, dass die Dinge, ob gut oder schlecht, letzthin keinerlei Bedeutung haben, denn ich bin es der ihnen die Bedeutung gibt, es ist immer meine ureigene Sichtweise.

Mein ich ist geprägt von dem was ich erfahren habe, mir widerfahren ist (siehe auch Blog 2017 Dein Erfolgsjahr? ein Glaubenssatz?). Dies ist meine Perspektive, mein Fokus und somit meine unbewusste Wahrnehmung. Wie durch ein Fernrohr, eine Lupe sehe ich nur das Eine, das mir bekannte und blende den Rest aus.

Ein kleines Beispiel; ich besuche in ein Antiquariat, stöbere in den wunderbaren alten Bücher. Für viele ist das unnützes, altes Zeug, ohne Wert, für andere, so auch für mich, eine wunderschöne Fundgrube, ein wahrer Schatz. Das zeigt mir, die Dinge haben immer mehrere Bedeutungen gleichzeitig und ich ordne ihnen die Wertigkeit entsprechend meiner Perspektive zu.  Gebe ich ihnen eine positive Wertung, betrachte ich es mit Wohlwollen erzeugt das in mir positive Schwingungen, ein freudiges Gefühl. Betrachte ich es mit Missmut, abschätziger Verachtung entzieht es mir Energie.  Sobald ich einem Ding, einer Situation eine Wertigkeit gebe steigt in mir ein entsprechendes Gefühl hoch und beeinflusst meine Stimmung und somit meine Energie, meine Lebensqualität.

So verhält es sich mit materiellen wie mit immateriellen Dingen. je grösser ich einer Situation Aufmerksamkeit geben, je mehr Macht erteile ich den einhergehenden Gefühlen. Ein Bericht aus der Zeitung, von hören sagen kann in mir Angst oder Freude hervorrufen. Beides Gefühle, beide bestimmt unmittelbar meinen Zustand, meine Energie und Lebensfreude. Aber bei beiden ist unmittelbar nichts passiert.

Die Sichtweise entscheidet welchen Weg wir gehen

Erfolg oder Misserfolg ist nur eine Sichtweise

In einem Aufsatz, der demnächst hier als Blog erscheinen wird, schrieb ich über Ermutigung. Ermutigung kann als das Schleifen an meiner Brille, meiner Sichtweise betrachtet werden. Durfte ich im Leben als Kind oder später in der Schule, im Beruf positive Unterstützungen, Ermutigungen erfahren ist meine Perspektive auf das Positive, den Erfolg ausgerichtet. Wurde ich viel ermahnt, bei einem Misserfolg getadelt, im Kerker der Verbote, der Schuldzuweisungen gefangen gehalten erkenne ich überall Stolpersteine, Schwierigkeiten und Misserfolge. Meine Brille ist für Angst und Misserfolg geschliffen. Entsprechend ist meine Sichtweise eingestellt, bin ich fokussiert. Eine Geschichte aus dem Buch „Mut tut gut“ von Theo Schönacker veranschaulicht dies treffend.
Ein Kind kommt von der Schule nach Hause, die Mutter will sofort ihr Schreibheft sehen, denn sie weiss, schreiben ist nicht des Kindes Stärke. Fängt sie nun an mit dem Kind zu schimpfen weil die Schrift unleserlich ist, erreicht sie nichts, die Schrift wird durch das Schimpfen nicht leserlicher. Will die Mutter dem Kinde helfen, so muss sie positive Dinge finden, zum Beispiel einen schön geschriebenen Buchstaben, einen schönen Satz usw. Das Kind loben und mit Freude auf diese kleinen Dinge hinzuweisen bewirkt viel mehr als mit dem Mahnfinger und erhobener Stimme zu schimpfen. Das Kind freut sich und wird in Zukunft immer mehr Buchstaben schön schreiben. Das Kind erlebt das Lob ganz anders als die Ermahnung. In der Ermahnung erfährt es eine Bestätigung, denn es weiss ja, dass es keine schöne Schrift hat, es bildet seine Sichtweise, seine Brille und wird so nie erkennen welche wunderbaren kreativen Fähigkeiten in ihm stecken. Weist die Mutter das Kind auf die schönen Buchstaben, einen schönen Satz hin, so wird das Kind ermutigt weitere Buchstaben schön zu schreiben, es werden seine künstlerischen Fähigkeiten gefördert und somit die Erkenntnis, ich bin gut und erfolgreich. Hier wird diese positive erfolgversprechende Sichtweise geschärft. Der Mensch hat gelernt Erfolg zu haben.

Perspektive und Erwartungen

Durchblick

Die Erwartungen im Leben richten sich immer nach meiner Sichtweise. Sehe ich das Licht am Ende des Tunnels oder sehe ich nur das schwarze Loch. Erwartungen beinhalten eine grosse Kraft, genauso wie die Bedeutung die ich etwas, einer Begebenheit zuordnen. Habe ich eine positive, erfolgsorientierte Perspektive, sehe ich trotz Unbill die Dinge positiv, erkenne ich Möglichkeiten und Chancen. ist meine Sichtweise negativ, au Mangel ausgerichtet, erkenne ich nur Schwierigkeiten, Barrieren und Probleme. Es wurde mehrfach bewiesen und auch ich durfte es immer wieder selbst erfahren und erlebt, dass meine Einstellung bestimmend ist wohin meine Reise geht. Die eigene Einstellung (Mindsetting) ist entscheidend für Erfolg oder Misserfolg. Vielfach kann das bei den Erwartungen von Grippe oder anderem Unbill erkannt werden. Menschen die ängstlich sind, erwarten, dass die Grippe zuschlägt, sich vor angekündigten Sparmassnahmen fürchten werden Krank oder verlieren ihre Anstellung. Menschen die sich diesen Gedanken nicht hingeben erleben keine oder nur marginale Beeinträchtigungen.

Auch das entspricht der Gesetzmässigkeit der Resonanz;  lebe ich im Gefühl der Angst, ziehe ich das Erwartete an, es tritt in mein Leben. Natürlich soll man nicht unvorsichtig oder gar leichtsinnig werden, aber Angst hat noch nie vor einem Unglück bewahrt, im Gegenteil, Angst schränkt ein, lässt Alternativen nicht mehr erkennen.

Fazit

Es bringt keine Änderung nachdenklich zu sein, über Geschehnisse zu Sinnieren.
Nachdenken ist rückwärts schauen, den Blick nach hintern richten, stehen bleiben.
Egal was geschah, es ist immer zweitrangig und kann nicht mehr geändert werden.
Darum gilt:
Aus der Vergangenheit die freudigen Momente bewahren,
in der Gegenwart die die Lichter der  Freude zünden
und mir damit ein Haus der Zukunft, voller Liebe, Licht und Glück errichten.
Denn ich bestimme wohin die Reise geht, ob ich erfolgreich, frei und glücklich lebe.

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