2017 Dein Erfolgsjahr? ein Glaubenssatz?

2017 Dein Erfolgsjahr? ein Glaubenssatz?
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„Jeder Mensch kann alles, solange er sich selbst keine Grenzen setzt.“ (Alfred Adler)
„Die Menschen werden als Prinzen und Prinzessinnen geboren, bis ihre Eltern oder Lehrer sie in Frösche verwandeln.“ (Eric Berne)

Treffen wir Entscheidungen, haben aber Angst vor dem Erfolg, vor der Ausführung. Hier spielt uns unser Unterbewusstsein einen Streich, es verhindert, dass wir es umsetzen.

Eingemachte Glaubenssätze sind der Grund

Das Unterbewusstsein ein Einmachglas?

Der Sommer und vor allem der Spätsommer ist Einmachzeit. Es werden die geernteten Früchte mit viel Liebe gekocht, je nach dem mit Zucker oder Honig verfeinert und möglichst heiss in Einmachgläser abgefüllt. Diese Köstlichkeiten kamen dann in den Keller zur Aufbewahrung. Später, nach Bedarf, wurden so ein Glas geholt und der Inhalt aufgetischt. Betrachte ich die Vielfalt des Eingemachten so finde ich homogenen, leicht flüssigen Gelee aber auch Gläser mit mehr oder weniger grossen Beeren.

Glaubenssätze, das Eingemachte des Unterbewusstsein

Ähnlich den eingemachten Früchten in den Einmachgläsern sind die „eingemachten“ Glaubenssätze in unserem Unterbewusstsein. Diese werden fein säuberlich und mit einer hohen Haltbarkeit zubereitet und in Schubladen aufbewahrt. Vielen Menschen ist gar nicht bewusst  wie gross ihr Vorrat an eingemachten Glaubenssätzen ist, mehr noch, sie werden laufend mit neuen ergänzt. Eingemachte Früchte werden zum Genuss und zur Freude hervor geholt, die Gläser und Regale leeren sich. Glaubensätze werden zum Bau von Barrieren und Hürden herangezogen und je mehr sie genutzt werden je stärker werden sie.

Das Setzen der Barrieren

Wer kennt die Sätze „Vorsicht heiss! Pass auf, fahr nicht so schnell! Habe ich dir nicht gesagt….!“ nicht. Ich höre sie noch heute. Natürlich meinten es meine, unsere Eltern, Lehrer etc. gut, doch sie setzten Bremsen die bis heute nach wirken. Oft war es so, dass sich diese Sätze sofort bewahrheiteten. So führt die Aussage, Vorsicht, verschütte den Sirup nicht dazu, dass der Sirup verschüttet wird oder schlimmer das Glas fällt zu Boden und zerbricht. Der festigende Kommentar, „ich wusste es, Du bist zu klein, und so ungeschickt“ kam unmittelbar. Schon sind die Glaubenssätze eingemacht und gut abgelegt. Die Grenzen sind gesetzt, abgesteckt und unverrückbar durch Barrieren markiert. Du bist zu jung, zu dumm, hast 2 linke Hände, das macht man nicht usw. sind imaginäre aber sehr starke, innere Verbotstafeln. Diese wirken bis Heute und setze uns klare Grenzen.

Ich mag mich gut erinnern, im Frühjahr, wenn die ersten Sonnenstrahlen wohltuend die nackte Haut wärmten und wir im T-Shirt und kurzen Hosen auf der Mauer sassen oder endlich wieder barfuss  herum rannten, tönte es, du wirst noch krank, es ist noch viel zu früh, viel zu kalt um halbnackt draussen zu sein.  Das kleine Mädchen, der Bub rennt voller Freude in die Natur, springt voller Lust in eine Pfütze und kann all diese Warnungen der Erwachsenen nicht verstehen. Es ist doch so schön, so spannend, macht so viel Freude, warum soll das gefährlich sein? Durch diese Warnungen, diese Verbote, die sicherlich gut gemeint waren, die das Kind vor Ungemach bewahren sollten setzen innere Grenzen. Wir wachsen so in ein Leben  voller Verbote und Warnungen. Diese inneren Verbots- und Gefahrentafeln sind gesetzt und wirken ein ganzes Leben. Je nach Intensität der Mahnungen, Warnungen, Verbote und Beredungen poppen sie immer und immer wieder in uns auf. Stehe ich vor einer Herausforderung, einem neuen grossartigen Job, würde ich mir gerne diese oder jene Freude gönnen, kommt die Warnung der gar das Verbot, das kann ich nicht, ich bin nicht geeignet, das macht man nicht etc.

Monkey see Monkey do eine Tragödie des menschlichen Verhaltens?  

Der Mensch passt sich an „Monkey see, Monkey do“, Vernunft und Vorsicht ist angesagt. Als Kind orientiert er sich an den Erwachsenen, unseren Bezugspersonen. Sind wir genügend verunsichert suchen wir uns Personen zur Orientierung aus. Auch hier gilt „Monkey see, Monkey do“ denn der Mensch fragt nie ob das was er kopiert richtig und für ihn förderlich ist. Er sieht was sein Vorbild tut, also wird es richtig sein und so verhält er sich entsprechend.
Treffend schreibt Eric Berne: „Die Tragödie bzw. die Komödie des menschlichen Lebens besteht darin, dass das Leben bereits von einem Kleinkind im Vorschulalter geplant wird, einem Wesen, das nur eine sehr begrenzte Kenntnis der grossen Welt draussen hat und dessen Herz überwiegend mit Dingen angefüllt ist, die es von seinen Eltern erfahren hat. Dieses Kind kann Fakten nicht von Selbsttäuschungen unterscheiden, und sogar die alltäglichsten Ereignisse erscheinen verzerrt.“ Dazu kommt, dass oft entscheidende Weichen durch die Eltern, Lehrer oder andere  fremde Personen gestellt werden. Als Kind habe ich gar keine andere Wahl, als sich den Regeln anzupassen und diese für „normal“ zu halten. Ich kannte in den ersten Lebensjahren ja kein anderes Leben, konnte Unterschiede vielleicht benennen, aber nicht einordnen.

Das Programm der Glaubenssätze als Folge 

Meine Speicherplatte war leer, viel Platz um Erfahrungen und Programme aufzunehmen. Ich mache alles irgendwann zum ersten Mal, es war aufregend und so sehr einprägend. Dies ist einer der Hauptgründe warum diese frühen Erfahrungen, diese Glaubenssätze, diese Verbots- und Warntafeln so persistent sind. In dieser Phase wird die Überzeugung für das Leben, mein Lebensstil, mein Verhalten, mein inneres Programm strukturiert und festgelegt.  Dieses innere Programm manifestiert sich wie ein roter Faden. Unter dem Einfluss der Umwelt, dazu gehören auch die Bezugspersonen sowie eigener Erfahrung  entwickelt der junge Mensch eine Strategie um sich seinen Platz im Leben zu schaffen und zu erhalten. Er bildet einen Nachhaltigen und festgelegten Eindruck über sich, seine Umgebung sowie die Menschen seiner Umgebung.  Dieses innere Programm ist sehr beständig. Wenige Menschen sind fähig es ohne Hilfe und von innen heraus zu ändern, zu korrigieren.
Dieses Programm bestimmt unseren Lebensstil, es gibt so viele verschiedene Programme, so viele Lebensstile wie es Menschen gibt und jeder ist frei jederzeit sein Programm, seinen Lebensstil zu ändern. Menschen die sich nach ihren Stärken ausrichten kommen in den Fluss des Lebens, werden erfolgreich durch das Leben geführt Menschen die sich an ihren Schwächen orientieren stossen immer wieder an. Wie ein Stück Holz in einem Fluss, ist das Holz gross und stark fliesst es kraftvoll weiter, wird es auch durch Hindernisse nicht aufgehalten. Ist es aber klein und schwach verheddert es sich laufend am kleinsten Stein.

Der Mensch das „faule“ Gewohnheitswesen im Käfig gefangen 

Wir Menschen sind Gewohnheitswesen und lieben es uns in gewohnter Umgebung aufzuhalten, hassen es uns zu verändern, zu bewegen, verharren selbst dann, wenn es nicht zu unserem Vorteil ist. Warum? Weil das, was mich ständig umgibt so sehr Teil meines Selbstverständnis wird, dass es mir nicht mehr bewusst ist, dass ich annehme, es müsse so sein, sei so bestimmt. Dazu kommt, dass unser  Denken und Fühlen so sehr nach den Verboten und Warnungen ausgerichtet ist, dass jede Veränderung, jeder Schritt aus der Gewohnheit als Gefahr wahrgenommen wird.
Dieses Verhalten ist verbunden mit den Werten und dem Verhalten welches in der Ursprungsfamilie aber auch in der jeweiligen Zeit gesellschaftlich relevant und wichtig war. Die Gesellschaft, Medien, Bücher etc. beeinflussen die Normen, Werte und festigten die eigenen Denksätze. Die unbewussten, unsichtbaren inneren Schranken sind gesetzt und geschlossen. Diese Schranken begrenzen das Denken, beschneiden die innere Freiheit und die Freude. Das Schöne liegt „unerreichbar“ auf der anderen Seite, durch ein kleinliches Denken wird es zusätzlich auf ein sehr hohes Podest gestellt.

Das Sprengen der Schranken als Akt meines Theaters

Ähnlich einem Theater, einem Schauspiel oder Film verläuft das Leben nach einem Drehbuch. Selbst ein Monolog hat unterschiedliche Akteure, ein Regisseur, Tontechniker, Bühnenbauer, Theaterdirektor, Schauspieler oder Darsteller, mindestens ein Zuschauer und ein Sponsor. In meinem Stück verkörpere ich alle Akteure selbst. Nun hat jeder Regisseur Verträge und Abmachungen mit allen Akteuren. Die Inszenierung des Stückes ist das schöpferische Werk des Regisseurs, er besitzt alle Rechte daran. Der Regisseur gestaltet sein Werk nach seinen Ideen, er gibt Anweisungen und macht Korrekturen bis das Stück und die Aufführung seiner Vorstellungen entspricht. Jeder Regisseur, genauso wie jeder Trainer hat sein eigenes Drehbuch. Ein guter Regisseur oder Trainer reflektiert seine Arbeit und verbessert laufend sein eigenes Drehbuch, seine eigenen Vorgaben und Annahmen.

Die Inszenierung meines Stückes

Als Regisseur besitze ich die Urheberrechte an meinem Stück, ich bestimme wie und was aufgeführt wird. Es ist wie im richtigen Theater, eine langweilige, monotone Aufführung wird rasch abgesetzt, sie bringt keine Einnahmen und erreicht rasch die Budgetgrenzen. Ein spannendes Stück füllt die Kassen und macht den Anschein ein Selbstläufer zu sein. Jede Aufführung bedarf  der Nacharbeit, bedarf der Neuinszenierung einiger Passagen. Ich als Regisseur kann nun mein Stück, mein Leben betrachten und es so lange umarbeiten, Stück für Stück, bis es zu einem spannenden Renner wird.  Ich habe aber auch die Möglichkeit es zu belassen und es nur in der Provinz auf Hinterhofbühnen aufzuführen. Hier wird nichts verändert, bleibt alles beim Alten, bleibt alles monoton. Ein guter Regisseur reflektiert seine Inszenierung, frägt andere, gute, ausgewiesene Kollegen um Rat, schaut ihnen über die Schultern. Nun verhalte ich mich als mein Regisseur ebenso um mein Leben als ein erfolgreiches und spannendes Stück zu inszenieren. Mit meinen Erfahrungen, meinen Reflektionen und den Beobachtungen anderer Stücke verbessere ich mein Drehbuch, werde ich zum Meister.

Konklusion für mein Leben, meine Inszenierung

Da ich sowohl Regisseur, Schauspieler, Darsteller, Autor und Zuschauer in Personenunion bin stehen mir auch alle Möglichkeiten offen. Als Zuschauer betrachte ich meine Inszenierung aus dem Zuschauerraum, kann somit beurteilen ob es spannend oder langweilig ist. Als Regisseur und Autor kann ich jederzeit Korrekturen anbringen, die Richtung und Aussage, die Dramaturgie ändern. Als Schauspieler kann ich durch meine Ausdrucksweise etwas vorspielen oder etwas inszenieren. Ich kann jeder Phase des Stückes aktiv Lebe geben, es mit  meiner Sprache und meiner Gestik zum Leben erwecken. Wie sich ein Regisseur, ein Darsteller, ja selbst ein Zuschauer  durch Reflektion und Weiterbildung verbessern und zur Vollkommenheit gelangen kann, kann auch ich mich durch die Konsultation eine Coaches, durch intensives Arbeiten und Bilden meiner Persönlichkeit und durch Weiterbildung zum Meister entwickeln.

Tun, die Brücke in die Unabhängigkeit

Es ist grundsätzlich egal wohin ich reisen möchte, welche Ziele ich verfolge. Bei manchen Menschen ist es mehr freie Zeit, Freiraum um sich dem Hobby oder ihrer Berufung zu widmen, bei anderen Geld um in die finanzielle Unabhängigkeit zu gelangen. Bei beiden geht es um raus aus dem Gefängnis, raus aus dem täglichen Trott. Dieser Ausbruch, diese Befreiung ist nur möglich durch eine konsequente, tägliche und zielgerichtete Arbeit. Es gibt viele Theorien, viele Bücher die darüber geschrieben wurden, alle enthalten viel Wissen, viele sehr gute Rezepte, nur kochen, es umsetzen muss jeder selbst.

Fazit

Das Leben gleicht einer Reise, nur durch ständiges zielgerichtetes Bewegen komme ich weiter. Ein Stehenbleiben um nachzudenken bedeutet verharren und erstarren, ein Reflektieren aber erkennen und lernen. Mit breiter Weitsicht beobachte ich und adaptiere was mich weiter bringt.
Menschen denen ich begegne und die Natur in der ich lebe sind meine Lehrmeister.
Mit Achtsamkeit beobachten, mit Gelassenheit erkennen und integrieren.

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