Sebastian Eichler

Digitale REVOLUTION 2.0 – Industrie, Arbeit, Social

Digitale Revolution – Industrie 4.0 – Smart Home – IQ – EQ – Soft Skills – Arbeit 4.0

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Kennst du das, wenn sich um dich herum alles Verändert? Wie sah z.B. dein Handy vor 10 Jahren aus? Wie gut kanntest du damals schon Google oder Apple?

Die „Digitale Revolution 2.0“ ist inmitten von unserem Leben angekommen. Doch was ist das genau? Der Begriff ist sehr abstrakt, ich weiß. Aber gehen wir Schritt für Schritt vor und schauen erst einmal in das bekannte Umfeld, den Alltag.

(Eine ausführliche Doku von ARD darüber gibt es ganz unten. Sie ist absolut empfehlenswert!)

Was verändert sich im Alltag durch die “digitale Revolution 2.0”?

mobile-phone-telefon-handySchauen wir doch mal nur 10 Jahre zurück. Wie sah damals die “digitale Revolution” aus? Ich habe schon das Handy angesprochen. Wie sah es vor 10 Jahren aus?nokia-1280-handy-mobil-digitale revolution Oder auch dein Computer? Und wie hast du z.B. Urlaube, Kauf von Gegenständen, deinen Einkauf und auch die Tätigkeiten am Arbeitsplatz gestaltet? Und wie hat sich das alles verändert?

Heute besitzen fast alle ein Smartphone, sind überall mit dem Internet vernetzt und können eine Reise, den Einkauf und auch Teile unserer Arbeit auf dem Handy oder Tablet planen. Manch einer verbringt mittlerweile den gesamten Arbeitstag vor dem Rechner. Die Digitalisierung macht auch hier keinen Halt.

phone-smartphone-apple-samsung-mobil-handy-digitale revolutionIch habe auch mal in einem Küchenstudio gearbeitet. Auch hier macht sich die “digitale Revolution 2.0” sehr bemerkbar. Das Thema „Smart Home“ ist hier schon Realität und wird immer entscheidender bei der Planung. Geräte die aufeinander reagieren oder den Nutzer unterstützen sollen.
Stell dir z.B. vor du stehst im Supermarkt und weist nicht mehr genau, wie viel Milch im Kühlschrank ist. Dann nimmst du das Handy raus und schaust direkt in den Kühlschrank rein was aktuell noch drinnen ist. Oder du suchst nach einem Rezept für einen Auflauf. Tablet raus und ab geht die Suche. Es verrät dir aber nicht nur ein passendes Rezept, sondern sagt dir auch, wie du deinen Backofen perfekt auf das Rezept einstellst. Diese Einstellungen kannst du dann per Knopfdruck an den Backofen senden. Das geht schon heute perfekt.

Du siehst also, dass es schon heute Programme und Maschinen gibt, die uns den Alltag erleichtern und unser Leben etwas smarter macht. Unser Alltag wird förmlich von einer digitalen Welle überrollt. Auch intelligente Programme sind keine Fiktion mehr. Für die einen ist das revolutionär, für andere der normale Lauf der Zeit.

Und was kommt da noch alles durch die Digitalisierung?

Also die vernetzten Elektrogeräte habe ich ja schon angesprochen. Auch bei Autos, Häuser u.Ä. werden immer mehr miteinander oder dem Internet verbunden. Das alles findet man unter dem Begriff „Smart Home“. Doch was ist der Grundgedanke hinter dem Begriff?

„Smart Home“ soll uns in allen Lebensbereichen das Leben erleichtern. Lästige Aufgaben wie Staubsaugen oder Wäsche zusammenlegen sollen an Maschinen übergeben werden. Doch das ist noch nicht genug. Aber schau selbst:

Und vieles davon ist jetzt schon Realität. Aber was erzähl ich dir, auch hier gibt’s ein Video:

Soviel mal zum Alltag und dem Begriff „Smart Home“. Doch nicht nur bei uns zuhause wird immer mehr auf Effizienz wert gelegt, sondern viel mehr in der Industrie hält die „digitale Revolution“ Einzug. Hier ist das Stichwort Effizient und Wirtschaftlichkeit, wo Maschinen helfen solle. Außerdem machen Maschinen weniger Fehler.

An dieser Stelle möchte ich dir den Begriff „Digitale Revolution“ und „Industrie 4.0“ mit einem Video näher bringen.

Kurz und knapp gesagt ist die „Digitale Revolution“ ein Umbruch, der durch die Vernetzung, die Digitalisierung und der Computer ausgelöst wurde. Er ist vergleichbar mit der „Industriellen Revolution“ vor etwas 200 Jahren.

„Industrie 4.0“ bezeichnet eine Produktions-Strategie (den Begriff stammt aus einem Forschungsprojekt der Bundesregierung). Die Strategie beinhaltet, dass die industrielle Produktion mit modernen Informations- und Kommunikationstechniken verknüpft werden soll und das mit intelligenten und digital vernetzten Systemen. Damit soll eine weitgehend automatisierte und selbstorganisierte Produktion geschaffen werden und dass über alle Phasen des Lebenszyklus eines Produkts (von der Entwicklung, über die Fertigung, Nutzung, Wartung bis hin zum Recycling).

IQ auch bei Maschinen?

company-automatisierung-digitalisierung-revolution-produktionSchon der Informatik-Pionier Alan Turing beschäftigte sich mit der Frage, ob Maschinen denken können. Du fragst dich jetzt sicher „WIE“? Maschinen die intelligent sind? Ja genau! Und das ist schon jetzt Realität in unserem Alltag. Mit Siri, Cortana und co (auch Facebook arbeitet an einem intelligenten Massanger M) gibt es schon Programme bzw. die passenden Geräte dazu, mit dem iPhone oder dem Windows-Tablet, die intelligent auf uns reagieren und schon Normalität in unserem Alltag sind.

Mir hat einmal jemand von einem großen Software-Konzern erzählt, dass er in einer Firma ein Programm installiert habe. Dieses Programm hat viele Verwaltungsaufgaben übernommen. Außerdem lernt dieses Programm aus seinen eigenen Fehlern! Es erkennt sie und verbessert sich selbstständig. Das eine Programm löste eine gesamte Abteilung ab. Und wie gesagt, das ist keine Fiktion, das ist Real!
Dazu hier mal ein kleines Video:

(Eine ausführliche Doku von ARD über die künstliche Intelligenz und die Industrie 4.0 gibt es ganz unten. Sie ist absolut empfehlenswert!)

robot-künstliche-intelligenz-digitale revolution-digitalisierung-fortschritt-zukunftUnd nun kommt die Frage aller Fragen: wenn Maschinen intelligent sind und unsere Arbeiten fehlerfrei erledigen, wozu wird der Mensch dann noch gebraucht? Oder anders gefragt, was macht den Menschen aus und was macht uns unersetzlich?

Aus meiner Sicht sind es die zwischenmenschlichen Dinge. Sie werden auch soziale Kompetenz oder auch „Soft Skills“ genannt. Maschinen können logische und auch unbekannte Aufgaben erledigen und sich erarbeiten. Doch Maschinen werden wohl die nächsten Jahre nicht erkennen können, ob das Lächeln des Gegenübers ernst gemeint ist oder nur aufgesetzt ist.

Es gibt auch hier einen Quotienten, mit dem man dieses Leistungsvermögen messen kann, das ist der „emotionale Quotient“ (EQ).

Was ist der IQ und EQ eigentlich genau?

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Zitat: „Mein größter Fehler ist vermutlich, zu viel Wert auf das Talent von jemanden zu legen und nicht auf seine Persönlichkeit. Ich denke es ist wichtig, dass jemand ein gutes Herz hat.“

Fangen wir mal mit dem IQ an, dieser Faktor ist mittlerweile so gut wie jedem bekannt.
Hier mal die Definition von Wikipedia:

Der Intelligenzquotient (IQ) ist eine durch einen Intelligenztest ermittelte Kenngröße zur Bewertung des intellektuellen Leistungsvermögens im Allgemeinen (allgemeine Intelligenz) oder innerhalb eines bestimmten Bereichs (z. B. Faktoren der Intelligenz) im Vergleich zu einer Referenzgruppe.

Aus meiner Sicht beschreibt der Intelligenzquotient (IQ) das logische Denkvermögen und die Fähigkeit eines Menschen, Aufgaben und Probleme schnell und effektiv zu lösen. So wird der IQ auch als Problemlösungsintelligenz bezeichnet. Logisches Denken ist wichtig, um sich in unbekannten Situationen zurecht zu finden. Deshalb steht beim IQ das Erkennen von Beziehungen im Vordergrund. Der IQ lässt sich auch nur beschränkt verbessern. Es gibt zudem Studien, die zeigen, dass der IQ nur 1-20% mit dem Erfolg im Beruf und Leben zusammenhängt.

child-soziale-intelligenz-eq-iqUnd spätestens jetzt merkst sicher auch du, dass es da noch mehr gibt als den IQ. Das hat sich schon der Psychologe Edward Thorndike um das Jahr 1920 gesagt. Damals wurde von einer „sozialen Intelligenz“ gesprochen.

Ganz besonders merken wir es am Arbeitsplatz. Vielleicht hast du es auch schon bemerkt, dass die sogenannten „Soft Skills“ hier immer wichtiger werden und darauf auch viel mehr Wert gelegt wird bei der Auswahl der Mitarbeiter.

soziales-miteinander-intelligenz-eq-iq-digitale-revolutionAls „Soft Skills“ wird eine Kombination von zwischenmenschlichen Fähigkeiten bezeichnet. Sozialen Fähigkeiten, Kommunikationsfähigkeiten, Charaktereigenschaften, Einstellung und Karriereattribute werden unter dem „emotionalen Intelligenzquotienten“ (EQ) zusammengefasst. Es wird damit gemessen, wie effektiv ein Mensch seine Umgebung navigieren und mit anderen Menschen umgehen, sowie seine Ziele mit den komplementären, sog. harten Fähigkeiten, erreichen kann.

Im Gegensatz zum IQ nimmt der EQ im fortgeschrittenen Alter zu und verliert danach kaum noch. Bis zu 45% hängt der Erfolg eines Menschen mit der „emotionalen Intelligenz“ (EQ) zusammen.

Wie verändert sich unsere Arbeitswelt durch die “digitale Revolution 2.0”?

Wer von dieser Tatsache weis und die aktuelle Entwicklung sieht, der kann sich sicher vorstellen, dass viele Jobs durch die “digitale Reolution 2.0” weniger oder sogar bald ganz überflüssig werden.

Hier mal ein etwas 16 Minuten Doku auch von der ARD dazu. Sehr interessant:

Nun mal ein paar Zahlen im Ausblick bis 2022, was mit unserer Arbeitswelt passieren wird (das sind rein wissenschaftliche Prognosen, keine Tatsachen):
seller-verkäufer-arbeitslos-digitalisierung-job-revolution(Post-)Zusteller sollen laut „Career Cast“ um 28% (= 8,2 Millionen) weniger werden. Ableser für Gas-, Wasser- oder Stromzählern (19% = 5,6 Millionen), Finanzbeamte (15% = 4,4 Millionen) und viele Jobs in Autoindustrie und Finanzwesen sind davon auch betroffen. Zwei prominente Beispiele sind z.B. die Commerzbank (9000 von 50000 Stellen) und VW (23000 von 282000 Stellen in Deutschland) sollen hier abgebaut werden.

erfolg-frauen-business-geschäft-digitale-revolution-iq-eqAber Schluss mit den Horrorzahlen! Die “digitale Revolution 2.0” vernichtet nicht nur Jobs, sie schafft auch neue Arbeitsgebiete. Also sollten wir uns die Frage stellen, welche Jobs in Zulauf massiven Zulauf haben bzw. in welchen Bereichen es neue Jobs geben wird? Laut Prognosen (und dazu müssen wir alle keine Hellseher sein) sollen Jobs in den Bereichen Software-Entwicklung, Kommunikation, Design, Daten-Sicherheit, Biotechnologie, Gesundheitswesen und Psychologie immer mehr an Bedeutung gewinnen. Aber was sag ich dir…

Jetzt liegt es an dir. Was denkst du über die “digitale Revolution 2.0”? Wie hast du vor dich unersetzlich zu machen?

Ein nächster Artikel ist schon geplant, dieses Mal zum Thema finanzielle Bildung in der aktuellen Zeit und Entwicklung. Ich werde mich auch mit der Frage beschäftigen, warum die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter auseinandergeht.

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Ich freu mich auf deine Meinungen und Ideen.


Wie versprochen hier die ausführliche Doku von ARD:

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