…….Da ist das Ding endlich in Sack und Pack…..

Nach lang ersehnten Vorbereitungen auf die Mitteldistanz in Ingolstadt konnte ich nun ein riesen Erfolg für mich verbuchen , nachdem ich dort letztes Jahr gnadenlos unterging. Die letzten zweieinhalb Monate seit dem Joker Trail nutzte ich jede Gelegenheit auf das Rad zu springen um zu Trainieren. Seither bin ich nur auf dem Rennrad 3.810 km gefahren. Und nahm fast jede RTF Rundfahrt im Umkreis von Stuttgart mit.

Wie es mir die letzten paar Wochen ging bevor der Ingolstätter Traithlon statt fand, entnehmt ihr bitte aus meinem kurzen Video das ich fürEeuch gemacht habe.

Wettkampfverlauf und Vorbereitung

Beim Einchacken in der Wechselzone meines Rades sind mir die sogenannten Prestige Triathleten Sportler aufgefallen die mehr mit Karbon glänzten als später mit ihrer Leistung. Denn nur darauf kommt es an, was man in den Beinen hat. Als ich mein Rad hinrichtete hab ich am Abend zuvor zwei Ovolino Riegel von Ovomaltine in das Gefrierfach bei – 18 gelegt, damit ich was zum beißen hatte über die 86 km. Dazu später mehr…..

Triathlon Ingolstadt 2017

Nachdem ich wie angekündigt im Video mir keinen Zeitstress und vor allem mir selbst keinen Kopf Stress verursachen wollte an dem manche Wettkämpfe echt schon gescheitert sind, konnte ich meine beste Schwimmleistung über die 2050 m abrufen. Ungefähr 200 m vor dem Schwimmausstieg konnte ich einen kleinen Krampf an der linken außen Wade erfühlen den ich aber gut raus dehnen konnte. Was aber auch wieder auf die Zeit mit drauf kam. „Grrrr, die Zeit geht weg“ dachte ich. Also raus aus dem Wasser Neo auf halb unten und so lief ich in Richtung Wechselzone wo mein TT Maschinle stand.

Triathlon Ingolstadt 2017

Am Rad angekommen zwiebelte ich mich aus dem restlichen Neo stehend, das war nicht immer der Fall für all diejenigen die mit Triathlon gerade einsteigen. Übung macht den Meister. Zwinker. Der Griff zum Helm und des Startnummernbandes alles Routine. Was nicht Roeutine war, war dass sich die Ovolino Rigel die ich in mein Getränkesystem drückte zum Essen praktisch selbst auf gelöst haben in der Verpackung durch die Sonne. Beim schieben des Rades in Richtung Ausgang hüpfte einer der Riegel nach rechts und der andere nach links, genau vor meinen linken nassen Barfuß und trat genau in ihn hinein sodass er platzte. Mmmm lecker Fuß – RIEGEL und jetzt so 86 km rein in den Radschuh lecker. Ich hatte also nichts mehr zum Essen mit dabei, dafür aber genug zu Trinken drei volle Flaschen am Rad die man eigentlich nur bei einer Langdistanz benötigt. Das Wetter war heiß. Ich freute mich sehr auf die Disziplin Rad fahren. Die ersten zwei km waren Überholverbot, da die Strecke in diesem Teilabschnitt sehr eng war. Sehr schade das sich auch dort einige nicht an diese Regel gehalten haben nicht zu überholen.

 

Doch dann kam meine Zeit mit meinem Maschinle.

Die Rad Strecke hatte ungefähr 534 hm. Ich lag vorne auf meinem Auflieger drauf in Aero Position und verließ diese kaum mehr. Die Strecke hatte zwei Verpflegungsstationen die man in einer Schleife passieren musste. Kurz davor ging es richtig knackig Hügel aufwärts. Dort nahm ich keinerlei Getränke auf, da ich ja alles am Rad hatte. Ich hatte zwar versucht bei der zweiten Runde einen Nussriegel runter zu drücken aber es ging nicht. Das abgebissene spuckte ich wieder aus. Und hab mir gedacht“ oh weija, ob das gut geht beim Laufen ohne Nahrung, nicht das mich die Krämpfe einholen“. Die Strecke war in sich sehr wellig und auch hier begegnete ich diesen Prestige Triathleten die einen Gang aufwärts gedrückt haben, den ich nicht einmal abwärts fahren würde, Ich überholte einen nach dem anderen und es machte einfach Fun. Einen Teilabschnitt der Strecke musste man im übrigen nur einmal fahren, ich bin ihn mal wieder zwei mal gefahren. Daher runde ich gerade die 86 km auf 90 km auf. Die ich gefahren bin. Ende der zweiten Runde bei km 85 hab ich auch einen niedrigeren Gang eingelegt um meine Beine zu lockern durch eine höhere Trittfrequenz um mich auf das Laufen vor zu bereiten. Ein km vorher bin ich aus meinen Schuhen gegangen, um hier einen reibungslosen Wechsel von Rad auf das Laufen zu bekommen was mir sehr gut gelang.

Triathlon Ingolstadt 2017

Beim Laufen waren die Verpflegungsstationen sehr gut organisiert. Man bekam immer das was man benötigte. Körperlich hab ich mich super gefühlt, wenn nicht diese verdammte Hitze gewesen wär. Vier Runden musste man um den See laufen mit A fünf Km ungefähr. Teilabschnitte des Sees waren sehr unangenehm wegen des Windes der den Duft von Entenmisst einem in die Nase wehte. Ansonsten genoss ich auch den Lauf ohne Zeit Druck. Und vor allem die KALTEN Duschen die mich runter kühlten.

Es war ein sehr toller Wettkampf der mich wieder geprägt hat. Und mich an meine Vorgrenze des machbaren bewegte.

Triathlon Ingolstadt 2017

Hinterher konnte ich diese Zeit erreichen:

2050 m SWIM 30:29 / 90 km BIKE 2:25:59 / 20,1 km RUN 1:51:50

 

….bleibt nie stehen, es geht immer weiter und wenn es nur ein bisschen ist….

 

Doch nun zur eigentlichen kleinen Überraschung. Nach dem tollen gelungen Wettkampf entschloss ich mich im kommenden Jahr 2018 die Langdistanz in Angriff zu nehmen. Vielleicht auch dort mit einer kleinen Überraschung zu punkten. Welche es sein wird steht noch offen da 2018 auch der Großglockner Ultra Trail Ende Juli in Planung steh 110 km 6400 HM www.ultratrail.at

 

Ich wünsche Euch alles erdenklich Gute und hoffe, dass ich Euch mit meiner heutigen Geschichte wieder mehr Motivation gegeben habe etwas zu beginnen von dem Ihr bisher Zweifel hattet an zu fangen, es ist nie zu spät…

 

….alles muss fließen…….

Euer Matthias

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