Auf dem Weg zu DEM Partner des Lebens

Der Markt für Singles boomt. Partnerbörsen ohne Ende. Und jede einzelne davon verspricht dir, den Mann oder die Frau für dein Leben bereit zu halten.

Ich frage mich: Gibt es DEN Mann oder DIE Frau – DEN Partner fürs ganze Leben (eigentlich noch)?

 

War es früher nicht eher eine Zweckgemeinschaft, eine Symbiose, eine Notwendigkeit oder eine Glaubensverpflichtung? Sind wir nicht heute bewusster und unabhängiger?

Wir nehmen unsere Bedürfnisse mehr wahr und möchten uns selbst verwirklichen. Wir haben den Luxus, unseren Partner nicht zwingend zu brauchen, da wir weniger Energie haben, um die „schlechten“ Zeiten mit unserem Partner durchzustehen. Ist es, weil das „Außen“ so rasant und Energie zehrend geworden ist?

 

Benötigen wir nicht heute viel mehr eine Beziehungskompetenz, die  ein bewusstes Wirken bedarf? Die also ebenfalls Energie fordert. Und die meisten Menschen in ihren Jobs (nicht ihren Berufungen) einen Hauptteil ihrer Energie lassen. Nichts bis wenig übrig bleibt für die ständigen feinen Angleichungen innerhalb einer Partnerschaft – damit diese fließen kann. Die es braucht, wenn wir heute langfristig mit ein und demselben Menschen glücklich sein wollen. 

 

Wir drücken nicht mehr weg, wie früher. Wir funktionieren nicht mehr so sehr wie früher. Wir brauchen nicht mehr einander zum Überleben wie früher. Wir haben viel mehr Optionen als früher. Weil die Menschen in ihrer Buntheit erstrahlten und du vom Digitalen Nomaden bis zum Top-Manager alles haben kannst.

 

Wie also empfindest du dein Beziehung-Glück? Was bedeutet Ankommen heute für dich?

Und macht die Ehe noch Sinn? Zumal jede Zweite geschieden wird? Was steht heute hinter einem Ehe-Verspechen?

 

Ist es die Romantik? Das Bild einer „perfekten“ Feier (… weil es doch jeder so macht). Der Wunsch nach einem festen Partner (was ein Widerspruch in sich ist, da nichts fest ist, es sich alles ständig verändert). Sind es die Glaubensüberbleibsel von früher, die blind in uns wirken? Ist es die Vermutung, darüber jemanden eher binden zu können, wenn der Ring am Finger steckt? Ist es das Geld, die Sicherheit? Oder sind es die Kinder, die dann angeblich glücklicher seien?

 

Warum heiraten Menschen? Weil sie einander lieben? Weil sie einander versprechen wollen?

Und was passiert, wenn einer von beiden erkrankt. Oder seinen Job verliert und darüber in herausfordernde Verhaltensmuster rutscht, die so noch nie sichtbar waren. Was ist, wenn eine Krise den Partner zur radikal Veränderung bewegt und der andere sich nicht mehr einfühlen kann. Sich nicht mit bewegen kann? Was ist DANN?

Wir sind heute wacher als früher, um es aushalten zu müssen. Wir sind heute freier, um es durchstehen zu müssen. Wir sind heute zu gesund egoistisch, um zu lange Zeit unglücklich sein zu wollen. Wir haben genügend Alternativen, als dass uns etwas zu lange bei angeblich DEM! Partner hält.

Unsere Körper werden eher krank. Unsere Seelen schreien eher auf. Unser Verstand befiehlt uns eher, endlich zu handeln. Oder er macht uns aus Angst vor dem Alleinsein vor, wir müssten bleiben, weil wir nicht anders könnten.

Egal wie: Wir leben in einem neuen, bewussten Zeitalter. Und wir dürfen begreifen, dass Beziehung tatsächlich ein „sich aufeinander beziehen“ geworden ist. Ein: wir dürfen wach, mutig, offen und bewusst gemeinsam reifen. Wir sind bereit ein Stück mitzufühlen. Wir sind bereit, uns jeden Tag bewusst wieder für diesen Menschen zu entscheiden. Wir sind bereit, uns zu öffnen. Über alles zu reden. Konflikte zu begrüßen. Sie wieder los zulassen. Einander voll anzunehmen. Und voneinander zu lernen.

Wir sind bereit uns alles zu geben und es ebenso zu akzeptieren, wenn wir einmal nichts bekommen. Nähe und Distanz neu auszuloten. Und spätestens dann mutig zu gehen, wenn Geist, Körper und Seele dauerhaft schreien.

In Liebe – In Liebe für dich selbst und in Liebe für den anderen. Und in dem Bewusstsein, dass Partnerschaft gerade im Wandel ist.

Also was ist dein Beziehungsmodell – jetzt? Was fühlt sich gut für dich an? Welchen Mann oder welche Frau willst du in dein Leben holen? Und wieviel bist du bereit, in deine Beziehung zu investieren?

Wieviel Vertrauen, wieviel Freiheit, wieviel Offenheit und wieviel Bewusstheit kannst du geben? Welcher Beziehungstyp bist du? Wie viele alte Glaubensanteile sind noch in dir und wie wirken sie sich auf  dein Lebensglück aus?

Antworten auf diese Fragen schenken dir Bewusstsein über dich selbst und erhöhen die Chance, auf einen Partner zu treffen, der das ebenso so betrachtet wie du.

Wenn du in einem Coaching meine persönliche Unterstützung benötigst, schreibe mit oder ruf mich gern an. Ich bin für dich da.

Sonnige Grüße
Deine Erfolgsexpertin
http://www.leichtart.com

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.